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| Zur Geschichte des Lübbener Schlosses |
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Eines
der ältesten Gebäude der Stadt ist der Schlossturm
aus dem 14. Jahrhundert. Er gehörte als Wehrturm,
von Spreearmen umgeben, zur alten Burg Lübbens und
unterscheidet sich in seiner Form deutlich von dem dahinter
liegenden Renaissance-Schloss.
Im Jahr 1682 wurde das heutige dreigeschossige Schloss
im Stil der Spätrenaissance mit einem durch beide
Obergeschosse reichenden Saal erbaut.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Nordportal, die
Turmgalerie und der Saal im Stil der Deutschen Renaissance
ausgestaltet. Heut befindet sich das Stadt- und Regionalmuseum
in dessen Räumen. Die Ausstellung des Museums konzentriert
sich auf die Darstellung Niederlausitzer Geschichte, Kunst
und Kultur, insbesondere der Stadt und des Altkreises
Lübben.
Der östliche Renaissancegiebel gehört zu den
besonderen architektonischen Kostbarkeiten des Schlosses.
An seiner Nordseite befindet sich ein schönes Sandsteinportal
mit sächsischem Wappen.
Ein gewölbter Gang
verbindet das Schloss mit dem Schlossturm.
Der in den 70er Jahren wieder aufgebaute Schlossturm beherbergt
ein stilvolles Eheschließungszimmer,
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